Albert-Schweitzer-Gymnasium Sömmerda

Arbeitsprofil am ASG

Besonderheiten am ASG sind z.B.:

  • die Größe der Schule (es wird in zwei räumlich getrennten Schulhäusern unterrichtet)
  • die Anzahl der Schüler_Innen (756 Schüler_Innen in 31 Klassen mit 63 Lehrer_Innen (Stand 09/17)
  • das Einzugsgebiet ist mit 45 Orten recht groß

 

Klassische Arbeitsfelder der schulbezogenen Jugendsozialarbeit am ASG sind:

  • Schüler_Innenberatung (Persönlichkeits-, Gruppendynamik- sowie Schul- und Leistungsbezogen)
  • Einzelfallhilfe mit Schüler_Innen (hier geht es vorrangig darum, in Zusammenarbeit mit weiteren Hilfesystemen der Jugend- und Sozialarbeit, Problemsituationen gemeinsam mit den   Schüler_Innen, Elternhaus und Schule zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und im jeweiligen Kontext umzusetzen)
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit (vorrangig geht es hier um die Vermittlung von Softskills im sozialen Miteinander (Sozialkompetenz) und Prävention in den verschiedensten Bereichen, u.a. (Online-)Mobbing
  • Arbeit mit Lehrer_Innen (einerseits im Kontext von Beratungen und Einzelfallhilfen, aber auch unterstützend im Umgang mit einzelnen Schüler_Innen und dem Klassenverbund)

Weiterführende Interpretation und Ausrichtung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit am ASG:

  • Partizipation der Schüler_Innen (Wie kann ich mich einbringen? Wo verschaffe ich mir Gehör? Was kann ich gestalten? Beispiel – Neugestaltung des Schulhofs / Aktion gegen Rassismus / Unterstützung der Schüler_Innen Gremienarbeit)
  • Kultur- und Medienpädagogik als Methode (zum Beispiel: Einsatz von Computerspielen in der Bildungs- und Schulsozialarbeit. Als Projekte – aktuelle arbeitet eine Schülergruppe daran, wie man „normalen“ Schulstoff der 9’ten Klasse über das Computerspiel Minecraft vermitteln könnte. Als Methode – Mobbing bearbeiten, indem Selbst- und Fremdwahrnehmung über die bewusste Gestaltung von Computerspiel-Avataren hinterfragt und diskutiert wird. Oder auch, indem Streitparteien kooperativ in einem Computerspiel gemeinsame Ziele erreichen sollen, wobei sie sich absprechen, koordinieren und diskutieren müssen. Dabei lernen sie sich neu kennen und erarbeiten sich gegenseitigen Respekt voreinander.